excellence in real estate: 8 Fragen an … Allianz Deutschland

Anlass: xRE Intensivseminar Technisches Gebäudemanagement und Instandhaltung am 7. April 2011

 

Name:  Klaus Vogginger, Leiter Referat Strategischer Einkauf non-IT, Allianz Deutschland AG

 

1.    Herr Vogginger, was ist für Sie excellence in real estate?
Excellence in real estate ist auch für die Allianz ein sehr wichtiger Punkt. Einsichten in neue Markttrends auch mit Hilfe von externen Partnern und Beratern aktiv vermittelt zu bekommen, ist wesentlich um am Puls der Zeit zu sein. Da Allianz ein großes Unternehmen mit großem FM-Volumen ist, sind wir stark an neuen Methoden, neuen Verfahren, Trends, sich ändernden Rechtssituationen und somit excellence in real estate interessiert.

 

2.    In welchen Bereichen hat sich die FM-Branche innerhalb der letzten Jahre am Stärksten gewandelt?
Die Allianz verändert seit zwei Jahren die Aufstellung im FM-Bereich. Ziel war und ist, interne Ressourcen zu entlasten, stärker auf Betreiberkonzepte zu wechseln. Jedoch so, dass Steuerungsthematik und Kernkompetenzen intern in den Fachbereichen verbleiben.

 

3.    Wo sehen Sie aktuelle Herausforderungen im Technischen Gebäudemanagement?
Speziell bei der Allianz im Bereich des strategischen Einkaufs. Früher oblag der Einkauf bis hin zur Beauftragung weitgehend den Fachabteilungen. Thema war daher die sinnvolle interne Aufteilung der Verantwortungen. Das funktioniert mittlerweile ganz gut, der Mehrwert wird auf allen Seiten spürbar.

 

4.    Was erwarten Sie in Zukunft von Ihren FM-Dienstleistern?
Die Allianz vergibt ein breites Leistungsspektrum, daher wird im Sinne einer möglichst langen Partnerschaft eine starke Proaktivität seitens des Partners erwartet. Potentiale sollen aufgezeigt werden.

 

5.    Wird sich die Rolle des Technischen Gebäudemanagements verändern, wenn ja wie?
Die Rolle wird sich hin zu länger anhaltenden Partnerschaften entwickeln. Vor allen Dingen werden Innovationen im Vordergrund stehen.

 

6.    Was begeistert Sie an Ihrer Arbeit?
In erster Linie die Vielschichtigkeit der Themen und die Differenziertheit unserer Ansprechpartner sowie der damit verbundenen Interessenslagen.
Standardisierungen sind hier meist eine Herausforderung. Gleichzeitig gilt es, eine hohe Dynamik und zahlreiche unterschiedliche Themen zu bewältigen. Daher wird es unterm Strich nie langweilig.

 

7.    Welche Projekte liegen Ihnen aktuell besonders am Herzen?
Dadurch, dass der strategische Einkauf noch relativ neu ist, sind die Themen sehr vielschichtig. Besonders wichtig ist es, den großen Bereich des FM stärker zu durchdringen, Verfahren zu standardisieren und Geschäftsbeziehungen zu konsolidieren.

 

8.    Verraten Sie uns Ihr Erfolgsrezept?
Das Erfolgsrezept baut auf einem elementaren Punkt auf: Kundenorientierung – vor allem interne Kundenorientierung. Die Fachabteilungen müssen vom Mehrwert einer Zusammenarbeit mit den Einkaufseinheiten überzeugt sein. Meist genügt ein kleines Thema als ‚door-opener’, damit der Mehrwert für den internen Kunden spürbar wird.
Kunden sind natürlich auch unsere Dienstleister, mit denen ein hoher Partnerschaftsgrad angestrebt wird. Ein vertretbarer Gewinn sei dem Dienstleister gegönnt, jedoch unter der Voraussetzung, dass Qualität, Leistung und Versorgungssicherheit stimmen.

 

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