AIS-Zentrale– nicht neu: excellence in real estate für unsere Kunden, neu: Kunst an der Wand für Mitarbeiter und Besucher

Das Münchener AIS-Team genießt seit nunmehr 2 Monaten die neuen Büroräume auf der Theresienhöhe. Genießen heißt, die Kollegen arbeiten hart für unsere Kunden und ihren Erfolg. Für Momente der Muse und der Weitsicht sorgt der Blick aus dem Fenster auf Münchens städtebauliche Wahrzeichen. Für Oktoberfest-Fans kommt die Vorfreude dazu – der zügig voranschreitende Aufbau der Festzelte, Buden und Fahrgeschäfte zu unseren Füßen. Diesen können Sie übrigens live über die Wiesn-Webcam unseres Nachbarn, der mapolis AG, verfolgen (Link zur mapolis-Wiesn-Webcam).

Damit auch der Blick nach innen, sprich auf Wände herausfordert, inspiriert und gefällt, freuen wir uns über eine Leihgabe der GALERIE LICHTPUNKT – AMBACHER CONTEMPORARY und der artMbassy : zeitgenössische Kunst von Karen Lebergott.

Karen Lebergott - Bind

Karen Lebergott - Bind

Was verbindet AIS Management und die Kunst der 1960 in Chicago geborenen, in den USA lehrenden Kunstprofessorin? Sowohl AIS als auch Lebergott haben sich Schwierigkeit zum Thema gemacht. Die Ergebnisse sind jedoch erfreulicherweise unterschiedlich: Die Künstlerin drückt in ihren Werken Sachverhalte aus, „die sich Lösungen versperren, die von uns verlangen, nicht nur ihre Komplexität und Inkommensurabilität zu akzeptieren, sondern auch unser eingeschränktes Vermögen, sie zu verstehen oder zu beeinflussen.“ Bei AIS Management ist dies Gott sei Dank anders: Wir lösen Schwierigkeiten!

Ein weiteres verbindendes Element: Die Künstlerin beschäftigt sich mit Bebauungsmustern, speziell der Stadt Berlin, mit Schichtungen von Vergangenem und Gegenwärtigen – also im weitesten Sinne ebenfalls mit real estate, wenngleich im Ergebnis, hier wieder ein fundamentaler Unterschied zu AIS, nicht mit excellence. Die für das Berlin des frühen 21. Jahrhunderts typischen umfangreichen Baumaßnahmen erinnern an frühere, realisierte oder auch nur geträumte Umbauprojekte und tauchen in Lebergotts geschabten und lasierten Bildern als schemenhafte Formen wieder auf. Obwohl Berlins sprichwörtliches Grau (Anmerkung Tobias Wagner: Depressionsputz!) in Lebergotts Bildern keine Entsprechung findet, sind ihre Farben doch gedämpft. Obsolete, ja bedrohliche Stadtpläne, vielleicht ohne aktuelle Funktion, werden in Lebergotts Gemälden aufgenommen. Gemälde, die sich von Berlins U-Bahnnetz herleiten, kombinieren dessen spinnwebenartige Anmut mit Anspielungen auf das naturgemäß mäandernde Weichbild der Stadt an der Mündung von Spree und Havel. Andere Bilder beziehen sich auf Grundrisse nicht mehr vorhandener Gebäude. Umrisse antiker Grundmauern erinnern an Überreste eines nicht mehr nachvollziehbaren Modellbauprojektes. In anderen Bildern fügen sich Formen offensichtlicher zu Architekturplänen verschwundener Wohnviertel und Gebäude.

Karen Lebergott - Cast-off

Karen Lebergott - Cast-off

Sie sind herzlich eingeladen, uns auf der Theresienhöhe 26 zu besuchen. Für Rat in allen immobilienwirtschaftlichen Fragen und zum Staunen ob der Ausblicke!

 

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