excellence in real estate: 8 Fragen an Union Investment Real Estate, einer der europaweit führenden Investment-Manager für Immobilien

Anlass: xRE Intensivseminar Asset und Property Management, am 9. Februar 2012 in der Allianz Arena

Für Union Investment Real Estate: Sven Lintl, Leiter Zentralaufgaben Immobilien Management

Sven Lintl, Leiter Zentralaufgaben Immobilien Management, Union Investment Real Estate

Herr Lintl, was ist für Sie excellence in real estate?

Spitzenleistungen in der Immobilienbranche sind für mich, wenn wir uns erfolgreich den ständig wechselnden Marktbedingungen schnellst möglich anpassen. Messbar ist das durch Vermögensmehrungen und Kundenzufriedenheit.

Was begeistert Sie an Ihrer Arbeit?

Am meisten begeistert mich meine abwechslungsreiche Arbeit in einer Abteilung mit Querschnittsfunktion bei der Union Investment Real Estate GmbH. Zum einen bediene ich in der Marktfolge die Anforderungen mehrerer Fachbereiche, insbesondere aus dem Asset Management, zum anderen werden durch uns neue Themen als Standard implementiert. Auf diese Weise erlebe und bündle ich viele unterschiedliche und spannende Tätigkeitsfelder.

Welche Projekte liegen Ihnen aktuell besonders am Herzen?

Aktuell sind dies bei mir die Stabilisierung und Weiterentwicklung im Bereich  des digitalen Dokumentenmanagements, Themen um das Versicherungsmanagement sowie die Aufbereitung von Leistungsbeziehungen zwischen AM und PM.

Wie definieren Sie „Erfolg“ persönlich für sich?

Erfolg ist, sich einem Vorhaben zu widmen und damit durch Schaffung von Mehrwerten nachhaltig ein positives Feedback im Unternehmen oder darüber hinaus zu erfahren.

Hat es Ihrer Meinung nach im Asset und Property Management Veränderungen gegeben?

Wenn ja welche?

Ja, auf der Ebene der Leistungsbeziehungen zwischen AM uund PM. Wir bewegen in der Vergabe von PM-Leistungen  teilweise große Portfolien, die nach der Outsourcing-Welle vor etwa fünf Jahren sozusagen in die zweite Runde gehen. Die Erkenntnisse und   Erfahrungen daraus zeigen, dass zum einen  Leistungen noch transparenter definiert und angemessen bepreist sein dürfen und zum anderen Partnerschafts- und Steuerungskonzepte einer synergetischen Feinabstimmung bedürfen.

Wird sich denn die Rolle des  Asset und Property Managers verändern?

Wenn ja, wie?

Die Rolle des Asset Managements wird sich verändern. Sie wird sich stärker an den Kernkompetenzen in Abgrenzung zum PM messen lassen müssen. Der Asset Manager wird darin aufgefordert sein, die Herausforderung und Ertragspotentiale der Investments noch schneller zu identifizieren und erfolgreich zu heben – dann unter anderem unter Einbindung des PM.

Wo sehen Sie aktuelle Herausforderungen im Asset und Property Management?

Weiterhin die Definition beziehungsweise Abgrenzung der Leistungsspektren (klares Rollenmodell) zwischen AM und PM.

Was erwarten Sie sich in Zukunft von Ihren FM-Dienstleistern?

Wir erwarten Vertragseinhaltung und angemessene Preis-Leistungs-Verhältnisse.

Vielen Dank, Herr Lintl, für Ihre Zeit!

Quelle: mapolis

 

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