FM-Markt: wenige große Generalanbieter, im Übrigen nur mehr sehr kleine Spezialisten – 2: Gründe dafür

Was spricht für die These, die Anbieterseite im FM würde zukünftig durch wenige große Firmen dominiert? Argumente dafür sind:

§  Fehlendes Marktwachstum: FM in Deutschland ist, trotz gelegentlich anderslautender Stimmen, nicht wirklich am abheben– die Republik ist „bebaut“. Verdrängung und Zukauf sind typische Wachstumsstrategien in stagnierenden Märkten.

§  Finanzkraft: Schon alleine aufgrund ihrer Kriegskassen und Möglichkeiten zur Kapitalaufnahme sind die häufig selbst zu einem Konzernverbund gehörenden Dienstleistermaschinen eher in der Lage, Übernahmen zu tätigen.

§  Wachstumszwang börsennotierter Konzerne: Eine Aussicht, den Status zu verwalten, bestraft Aktienkurse und ist keine Option.

§  Attraktivität Arbeitgeber: Großunternehmen werden als attraktivere Arbeitgeber wahrgenommen und haben von daher einen Vorteil im Wettbewerb um Talente. Dies sollte Erfolg fördern.

§  Alles aus einer Hand: Der – kritisch zu sehende – Wunsch auf Auftraggeberseite, einen Partner für alles zu wollen, in der Regel begründet mit Verantwortungsbündelung und Schnittstellenreduktion, spielt den integrierten Generalanbietern in die Hände.

§  Internationalisierung:  Die seit Jahren vor allem von Einkäufern ins Spiel gebrachte grenzübergreifende FM-Beschaffung (wo funktioniert sie eigentlich?) könnte katalysieren – letztendlich eine Verschärfung des vorgenannten Arguments.

Was spricht gegen die These? Fortsetzung folgt …

 

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