Weihnachtsgrüße for excellence in real estate

Werte Leser unseres Unternehmensblogs excellence in real estate,

ein bewegtes und ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende zu. AIS Management möchte sich bei Ihnen, Kunden und Partnern für das entgegengebrachte Vertrauen ganz herzlich danken.

Die Welt braucht Menschen mit Visionen und Wagemut, neue Wege zu beschreiten. Menschen, die dem Wandlungsprozess nicht nur folgen, sondern ihn aktiv gestalten. Menschen, die mit Weitblick und Sensibilität die Ressource Wissen verfügbar machen.

Um mit Ihnen, für Sie und Ihre Firma, Erfolge zu feiern, werden wir uns in diesem Sinne für Sie einsetzen. Wir hoffen und freuen uns auf ein gutes, intensives Miteinander im kommenden Jahr.

AIS Management wünscht Ihnen persönlich und Ihren Lieben ein fröhliches Weihnachtsfest, einen guten Rutsch und natürlich Gesundheit, Spaß an der Arbeit und die richtigen Entscheidungen sowie Glück für alle Unternehmungen in 2013.

Mit herzlichen Grüßen im Namen des ganzen AIS-Teams

AIS-Weihnachtsgrüße for excellence in real estate mit Bavaria, München

Bavaria, München

 

 

excellence in real estate: 8 Fragen an… wbg Nürnberg GmbH Immobilienunternehmen

Anlass: xRE Intensivseminar Asset und Property Management am 18. Oktober 2012

Name: Herr Hans-Jürgen Strempler,  Leiter Asset- und Property Management, wbg Nürnberg GmbH  Immobilienunternehmen 

1. Herr Strempler, was ist für Sie excellence in real estate?
Ich übersetze das für mich mit „(Spitzen-) Kompetenz im Immobilienmanagement“ und sehe darin die Schnittmenge von Lehrmeinung und dem, was sich auf dem Markt umsetzen lässt. Also kurz: Das, was in unserem Beruf angestrebt werden sollte.

2. Was hat sich im Bereich Asset und Property Management in den letzten Jahren am stärksten verändert?
Das Bewusstsein bei den „Corporates“ bezüglich der Bedeutung der Immobilienkosten ist nochmals deutlich gestiegen. Konzerninterne Dienstleister müssen sich immer mehr dem Marktvergleich stellen.

3. Wo sehen Sie aktuelle Herausforderungen im Asset und Property Management?
Einerseits in der ständigen Optimierung von Schnittstellen zum Eigentümer / Auftraggeber und zu den Service-Dienstleister. Andererseits ganz operativ im Finden weiterer Kostensenkungspotenziale. Wenn die Service-Level und die dafür aufzuwendenden Kosten optimiert sind, könnten beispielsweise der Flächenverbrauch und die Portfoliobereinigung Handlungsfelder sein.

4. Was erwarten Sie in Zukunft von Ihren FM-Dienstleistern?
Unser Auftraggeber ist ein städtischer Konzern, zu dem auch der FM-Dienstleister gehört. Bekanntermaßen gibt es sogenannte „Konzernerschwernisse“, die sich z.B. als Umlagen für Shared Services auf die Kalkulation auswirken können. Um Preise unter ausreichender Würdigung solcher Erschwernisse mit dem Markt spiegeln zu können, ist in unserem Fall ein Mindestmaß an Transparenz in der Preisbildung notwendig. Eine  permanente Optimierung von  Strukturen und Abläufen ausgerichtet an den Aufgaben muss obligatorisch sein.

5. Wird sich die Rolle des Asset Managers und Property Managers verändern, wenn ja wie?
Das wird abhängig sein vom Umfang und von der Tiefe der treuhänderischen Beauftragung durch den Eigentümer beziehungsweise Asset Owner.  Je mehr er abgibt, weil er kein oder kaum eigenes Personal dafür einsetzen will oder  kann, desto vertrauensvoller muss die Zusammenarbeit ausgebildet und durch ein standardisiertes Reporting belegt  sein.

6. Was begeistert Sie an Ihrer Arbeit?
Wir sind im Bereich der Corporates tätig und betreiben das Asset und Property Management für kommunale Unternehmen. Wir versuchen dabei möglichst „geräuschlos“ zu sein, haben aber gleichwohl Kontakt mit Menschen in allen Unternehmensbereichen. Ich finde es immer wieder aufs Neue interessant festzustellen, welche – bisweilen  immensen – Auswirkungen unsere Arbeit auf die Primärprozesse des Kerngeschäfts hat – und welche Verantwortung sich daraus auch ableitet!

7. Welche Projekte liegen Ihnen aktuell besonders am Herzen?
Wir sind gerade dabei, die Leistungsbeziehungen innerhalb der jeweiligen Rollen im Konzerngefüge zu überprüfen und gegebenenfalls neu zu ordnen. Hier gilt es mit Verstand bei der Sache zu sein und aktiv mit zu gestalten.

8. Verraten Sie uns Ihr Erfolgsrezept?
Ich hinterfrage immer wieder, wie ich als Eigentümer, Nutzer oder Dienstleister behandelt werden möchte und ob ich genauso handeln oder entscheiden würde, wenn es sich um mein persönliches Eigentum oder Vermögen handeln würde. Das sorgt für die richtige emotionale aber auch rationale Einstellung und führt in den meisten Fällen auch zu  richtigen Entscheidungen und zu effizientem Handeln.

 

kleines Weihnachtsrätsel

(auf das Bild klicken zum Vergrößern)

Wie heißen die vier markierten Münchner Wahrzeichen, die heute an einem herrlichen Wintertag von unserem Büro aus zu sehen waren? Ihre Antwort bitte bis einschließlich 17.12.2012 per E-Mail an consulting[at]ais-management.de, unter allen richtigen Antworten verlosen wir eine kleine Weihnachtsüberraschung*. Nicht-Münchner bekommen doppelte Gewinnchancen!

*Umtausch in gemeinsamen Glühwein auf zweitem Wahrzeichen von rechts möglich ;)

 

excellence in real estate: 8 Fragen an… Commerz Real AG

Anlass: xRE Intensivseminar Asset und Property Management am 18. Oktober 2012

Name: Herr Markus  Rink, Direktor, Leiter Technisches Kompetenzcenter, Commerz Real AG

1. Herr Rink, was ist für Sie excellence in real estate?

Aus Sicht eines Asset Managers verstehe ich darunter das renditefokussierte Immobilienmanagement entlang der Wertschöpfungskette von An- bis Verkauf, mit dem Ziel des nachhaltigen Werterhalts und der Wertsteigerung der Immobilie. Wichtige Bausteine meines Erachtens sind hierbei insbesondere ein internationales Netzwerk mit verlässlichen, starken Vertragspartnern, gut funktionierende schlanke Prozesse auf beiden Seiten der Vertragspartner sowie eine optimale IT-Unterstützung für die Immobilienbewirtschaftung.

2. Was hat sich im Bereich Asset und Property Management in den letzten Jahren am stärksten verändert?

Die Asset Manager haben das Geschäftsmodell des Property Managements mehr und mehr in die Hände von Spezialisten gegeben. Gleichzeitig haben wir in einem sich stark verändernden und wachsenden Property Management Markt eine stärkere Transparenz der Marktteilnehmer.

3. Wo sehen Sie aktuelle Herausforderungen im Asset und Property Management?

Für das Asset Management eines offenen Immobilienfonds sehe ich derzeit die größte Herausforderung, trotz des weiterhin angespannten Marktumfeldes eine attraktive Rendite zu erwirtschaften und gleichzeitig durch gezielte An- und Verkäufe eine sensible Liquiditätssteuerung zu betreiben. Im Property Management erwarte ich weiterhin ein Wachstum und gleichzeitig wird eine Konsolidierung des Marktumfeldes stattfinden.

4. Was erwarten Sie in Zukunft von Ihren FM-Dienstleistern?

Neben der reinen Bewirtschaftung der Immobilie erwarte ich zunehmend eine aktivere Rolle unserer FM-Dienstleister hinsichtlich nachhaltiger Energieeinsparung, sei es durch den Einsatz energieeffizienterer Haustechnikkomponenten oder durch intelligente Gebäudesteuerung. Zum Beispiel sollte die Senkung der Nebenkosten ohne Komfortverlust für unsere Mieter das gemeinsame Ziel sein.

5. Wird sich die Rolle des Asset Managers und Property Managers verändern, wenn ja wie?

Unsere gesamte Gesellschaft befindet sich in einem stetigen Veränderungsprozess, der auch vor der Rolle des Asset Managers und Property Managers nicht Halt machen wird. Beide Rollen werden sicherlich einerseits spezialisierter, anderseits müssen sie ein breiteres Verständnis für ihre Rolle in der Immobilienwertschöpfungskette haben. Meiner Ansicht nach ist vor allem die Bereitschaft wichtig, auf zukünftige Veränderungen und neue Herausforderungen flexibel zu reagieren.

6. Was begeistert Sie an Ihrer Arbeit?

Zum einen ist es die langjährige professionelle Zusammenarbeit mit unseren internationalen kompetenten Geschäftspartnern, zum anderen die Möglichkeit das erfolgreiche Asset Management der Commerz Real AG für die zukünftigen Herausforderungen mit gestalten zu dürfen.

7. Welche Projekte liegen Ihnen aktuell besonders am Herzen?

Hier sind vor allem zwei Themen zu nennen. Einerseits ist dies die konsequente Weiterentwicklung unseres Segments Asset Management, andererseits die erfolgreiche Entwicklung, Vermietung und Vermarktung des TaunusTurms in Frankfurt am Main; einem Joint Venture mit Tishman Speyer.

8. Verraten Sie uns Ihr Erfolgsrezept?

Die Hauptzutaten sind meine Familie und meine Mitarbeiter, alleine kann ich nicht erfolgreich sein.

 

Asset und Property Management: excellence in real estate in der Allianz Arena

– Veranstaltungsbericht –

München. Am 18. Oktober 2012 war es wieder soweit. Entscheider aus dem Immobilien-Asset Management trafen in der Münchner Allianz Arena zu unserer excellence in real estate-Veranstaltung zusammen. Im bewährten Rahmen wurden aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen sowie Praxiserfahrungen diskutiert. Vertreten waren u.a. Bayerische Hausbau, Deka Immobilien, die Münchner LHI Leasing GmbH, Hannover Leasing sowie Commerz Real, Metro Properties und die WBG Nürnberg.

Schwerpunkt des diesjährigen Asset Management Intensivseminars war die Schnittstelle zum Property und Facility Management aus Sicht des steuernden Asset Managements.

So wurden neben den aktuellen Marktentwicklungen (als Eröffnungsbeitrag durch Dr. Tobias Wagner mittlerweile Markenzeichen der Veranstaltungsreihe) und dem Audit Property Management insbesondere die Dienstleisterstrategien bei LHI Leasing und Deka Immobilien durch selbige vorgestellt und gemeinsam diskutiert. Als Innovation im Fokus und runden Abschluss des Seminars stellte Senior Consultant Masud Agha das Audit Betreiberveranwortung vor.

Dr.-Ing. Lars Bernhard Schöne und Herr Hermann Maier, LHI Leasing GmbH, berichten über die „Kärnerarbeit“ des Asset Managements und der Rolle externer Dienstleister

 

Frau Gesa Wilms und Herr Dieter Stopfer, Deka Immobilien Investment GmbH, referieren über die PM-Steuerung bei offenen Immobilienfonds

 

Service Level Agreements spielen bei Deka eine wichtige Rolle in der Dienstleistersteuerung, Quelle: Deka Immobilien Investment GmbH

 

Audit Betreiberverantwortung

Innovation im Fokus: Das Audit Betreiberverantwortung prüft die Wahrnehmung von Betreiberpflichten

 

Abgerundet wurde die Veranstaltung auch dieses Mal mit einer Fanführung durch die Allianz Arena, exklusiver Blick hinter die Kulissen eines der modernsten Stadien Europas inklusive.

Das nächste Intensivseminar der Reihe excellence in real estate:

Technisches Gebäudemanagement – TGM:           22.11.2012

 

Alle Veranstaltungsankündigungen, Programme und Anmeldemodalitäten finden Sie unter:

 http://www.ais-management.de/veranstaltungen/xre-alle.html

 

Frauen in der Immobilienwirtschaft – Wie sieht die Realität aus? Eine Studie gibt erste Antworten…

In der Bundesregierung ist eine gesetzliche Frauenquote für Führungskräfte umstritten, und wie eine Studie der IVG Research erstmals zeigt, auch in der Immobilienwirtschaft. Trotz aller Kritik und Zweifel ist klar, eine gesetzliche Quote würde dafür sorgen, dass sich die Rahmenbedingungen am Arbeitsplatz verändern, beispielsweise durch eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, durch flexiblere Arbeitszeiten oder durch verstärkte Fortbildungsmaßnahmen. Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) geht noch weiter und stellt die These auf, dass letztlich nur mit einer gesetzlichen Quote der nötige Druck auf die Wirtschaft erzeugt würde Frauen einzustellen und zu fördern. Ist das so? Und wie stellt sich die Situation in der Immobilienwirtschaft dar?

Eine aktuelle Studie von IVG Research in Kooperation mit dem Verein Frauen in der Immobilienwirtschaft, vorgestellt auf der EXPO Real 2012 in München, bestätigt dies zum Teil. Durchgeführt wurden zwei getrennte Umfragen unter Personalverantwortlichen als Unternehmensvertreter und weiblichen Beschäftigten der Immobilienbranche. Insgesamt haben sich 57 Unternehmensvertreter und 367 weibliche Beschäftigte an der Umfrage beteiligt. Ziel war es, erstmals eine auf Zahlen basierende Diskussionsgrundlage zu schaffen und somit eine Bestandsaufnahme der Arbeitswelt von Frauen in der Immobilienwirtschaft aufzuzeigen.

Quelle: Konii.de

Laut Umfrage stellen Frauen knapp

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Nachhaltigkeit im PM: Dr. Wagner kommentiert im Property Magazine

In der aktuellen Oktober-Ausgabe des Property Magazine ist ein Kommentar unseres Dr. Tobias Wagner erschienen – selbstverständlich wollen wir Ihnen diesen auch in unserem Blog nicht vorenthalten:

„Die Realität zeigt: Sustainability ist im Property Management noch nicht wirklich nachhaltig. Energieeinsparung, Nachhaltigkeit und Green finden sich zwar in zahlreichen einschlägigen immobilienwirtschaftlichen Veranstaltungsprogrammen und Publikationen sowie, noch mehr und unübersehbar, in Eigenwerbung von Property Managern. Den Schlagworten stehen aber in der Marktrealität der Immobilien managenden Dienstleister bislang eher wenig Konkretes und Substanzielles gegenüber.

 

Grundlagen, Methodik,  Zahlen, Know-how und vor allem messbare Ergebnisse fehlen. Das muss und wird sich ändern: Geldgeber und Mieter werden Nachhaltigkeit zunehmend als Muss definieren und sich immer weniger mit Allgemeinplätzen zufrieden geben. Mit Recht: Nachhaltigkeit und Sustainability sind zentrales gesellschaftliches, politisches und wirtschaftliches Anliegen. Ressourcenknappheit, Klimaerwärmung und aktuell in Deutschland die Energiewende verlangen Antworten. Dem kann sich die Immobilienwirtschaft nicht entziehen. Auch nicht das Property Management. Anbieter entsprechender Dienstleistungen werden zunehmend gefordert sein, eigene Nachhaltigkeitsbeiträge zu liefern. Jedoch wissen Auftraggeber von Property Managern – das Asset Management und Corporates – selten, was sie mit Blick auf die Themen Nachhaltigkeit und Green verlangen sollen und können. Schlimmer noch ist, wenn das Property Management nicht nur nicht gefordert, sondern gar nicht erst gelassen wird, sei es aus Ignoranz, sei es mit Budgetargumenten – berechtigten oder eher kurz greifenden. Der Spielraum des Property Managements ist mit Blick auf dessen Rolle und Verantwortlichkeiten natürlich auch faktisch beschränkt.

 

Aber dennoch von hoher Relevanz: Property Management muss Nachhaltigkeit einerseits bei Vermietung in Mehrertrag ummünzen und anderseits Nachhaltigkeit im Immobilienbetrieb selbst konkret steigern, nicht zuletzt in der Verantwortung als Steurer des Facility Managements. Energieeinsparung und Zertifizierungen stehen heute im Fokus, sind aber alleine zu wenig. Alle Stellhebel sind zu bedienen. Angefangen bei der Instandhaltungspolitik über nachhaltigkeitsdienliche Standort- und Flächenserviceangebote, Anlagenzustandsanalysen und  CO2-Bilanzierung bis hin zur so gerne zitierten, selten beherrschten Lebenszykluskostenrechnung und der Verzahnung der Nachhaltigkeitsinitiativen des Property Managers mit denen der Investoren und Asset Manager – um nur einige zu nennen. Nicht zuletzt ist der Nutzen dem Mieter zu vermitteln und vorzurechnen. Die Lösung dieser Aufgaben ist unbestritten anspruchsvoll. Die Branche hat die Startblöcke dabei gerade mal verlassen und noch eine Marathonstrecke vor sich. Für das Property Management und seine Akteure sind diese Aufgaben aber ebenso Chance und bieten nicht zuletzt die Möglichkeit, sich zu profilieren, diess auch noch bei einem Thema, das öffentliches Interesse genießt und darüber hinaus ökonomisch, ökologisch und sozial sinnvoll ist. Wo hat man das schon?! Wir freuen uns entsprechend, mit AIS Management und AIS Energy Advisors hier beraten und Nachhaltigkeitspotentiale konkret adressieren zu können.“

 

CREM – Teil 4: Herausforderung Sicherheit

Sicherheit? Risikomanagement und Unternehmensschutz!

Das Umfeld: 2011 litten 90% aller Unternehmen unter Diebstahl. Sabotage war nie nur ein Thema in iranischen Atomanlagen – aktuell warnt der US-Bankenverband vor Cyber-Angriffen. Personenschutz ist nicht nur für die Kanzlerin, Angelina Jolie oder Wirtschafts- und Botschaftsrepräsentanten in sich weniger an zentraleuropäische Gepflogenheiten haltenden Weltregionen – auch manch deutlich kritisierte (Ex-)Bankvorstand freut sich derzeit vermutlich beim Gang in die Oper über Begleiter mit breiten Schultern. Regulatorien, Betreiberverantwortung und mit diesen einhergehende Haftungen wurden und werden weiter verschärft. Diverse bekannt gewordene Fälle von Unternehmensversagen in Sicherheitsfragen haben, befeuert durch Empörung in Presse und Social Media, in Geld messbare  Imageschäden ausgelöst …

Letztendlich geht es bei Sicherheit um den Schutz der Güter Vermögen, Betriebsablauf, Gesundheit, Image.
Sicherheit ist für Unternehmen also elementar. CREM kann und muss dazu seinen Beitrag liefern.

Sicherheitskonzept  ≠  Sicherheitskonzept

In der unternehmerischen Praxis ist das Verständnis, was in ein Sicherheitskonzept gehört, unterschiedlich. Schematisch lassen sich drei Ausprägungen unterscheiden:

  • eng: Sicherheitspersonal → am Markt vorherrschendes Verständnis, typisch für Facility Manager
  • erweitert: Sicherheitspersonal + Sicherheitstechnik → für CREM der Sollfokus
  • weit: alle sicherheitsrelevanten Handlungsfelder im Blick → angefangen bei der Immobilie über Personenschutz, Ver- und Entsorgung und Compliance bis hin zu IT und Daten, also firmenübergreifende Querschnittsaufgabe

CREM-Aufgabe: Sicherheitsdienstleistung und Sicherheitstechnik

CREM muss sich erstens dem Thema Soft- und Hardware stellen, z.B. Kameras, Vereinzelungssanlagen, Alarmtechnik. Zweitens ist CREM für Emfpangspersonal, Streifendienst etc. verantwortlich. Personal und Technik sind komplementär und begrenzt substitutiv. Technikeinsatz beeinflusst dabei benötigte Personalqualifikationen. Sicherheit als Ergebnis wird letztendlich bestimmt durch den Verbund Mensch – Technik – Organisation.

CREM-Bezugsrahmen – wie und wieviel Sicherheit?

Planung und Management von Sicherheit im CREM müssen sich grundsätzlich an Sicherheitsphilosophie und Sicherheitsbedürfnis des Unternehmens und seinen – unterschiedlichen – Funktionen, Funktionsträgern und Flächen ausrichten. Das CREM-Sicherheitskonzept muss sich dabei in das (im Ideal durchgängige) Gesamtsicherheitskonzept der Firma einfügen.

Der Schutzbedarf ist aus drei Perspektiven abzuleiten:

  • Unternehmensaktivitäten – z.B. Betrieb von Kernkraftwerk, Rechenzentrum, Einzelhandelsfilialen
  • Umweltfaktoren – z.B. politisch-rechtlich
  • Standortgegebenheiten – Mikroadresse und Makrolage

Übersetzung in konkrete Maßnahmen erfordert Expertise und Sensibilität

Zu beantworten ist eine Vielzahl an Fagen. Um nur einige zu nennen: Welche Funktionen und Flächen sind von Risiken wie betroffen? Welches Arbeits- und Prozessumfeld muss gesichert sein? Welche Ereignisse haben welche unmittelbaren und mittelbaren Schäden zur Folge? Wie sind Schadenseintrittswahrscheinlichkeiten? Welche Befindlichkeiten gibt es bei Betroffenen? Wie sind Eskalationsregeln? Welche übergreifenden und welche Standort-spezifischen Pflichten ergeben sich aus der Betreiberverantwortung? Welche Kosten verursachen Technik und Personal? Apropos Kosten: Sicherheit ist teuer. Der Verzicht darauf schlimmstenfalls auch. Sollten Sie nicht alle Antworten haben – AIS Management hilft.

CREM muss bei der Ausgestaltung von Sicherheitsmaßnahmen auch beachten, dass Betroffene – Mitarbeiter, Besucher, Kunden – die eine oder andere Lösung ggf. negativ empfinden. Sensibilität ist also ebenso gefordert.

Glück für den, der seinen Standort unmittelar neben einer Polizeizentrale, dem Sitz der bayerischen Staatsregierung oder gegenüber der EZB hat – hier schaffen die Vorkehrungen des Nachbarn gleich ein Stück Sicherheit mit. Und das auch noch umsonst. Obwohl … auch die Hüter der Währung und die CSU-Granden sehen sich ja mit Protesten vor ihrer Haustüre konfrontiert. Mit Sicherheit völlig zu Unrecht (würde man sie fragen).

PS: eine echte Schote …

… Ergebnisorientierte Spezifikation des Gewerks Sicherheitsdienste. Wer weiß warum?

Bisherige Blogposts aus dieser Serie:

CREM – Teil 1: aus den Kinderschuhen

CREM – Teil 2: Herausforderung Reparaturen und Instandsetzungen

CREM – Teil 3: Herausforderung Energie, Carbon Footprint, NachhaltigkeitReparaturen und Instandsetzungen

 

Gute Gründe für einen Besuch der Theresienhöhe …

Der Blick aus unserem Büro in München zeigt: Die für den Aufbau von Bierzelten, Buden und Fahrgeschäften Verantwortlichen sind fleißig!

aktueller Blick aus AIS-Büro München auf der Theresienhöhe

In wenigen Tagen kann Münchens Häuptling und mit nur 2 Schlägen Meisterbierfassanstecher Christian Ude das größte Volkfest der Welt eröffnen und „o‘ zapft is“ verkünden. Wir freuen uns mit ihm auf eine friedliche, fröhliche Wiesn. Sollten Sie übrigens zu den geschätzten 7 Millionen Besuchern des Oktoberfests gehören und sich darüber hinaus noch mit Immobilienfragen beschäftigen, dann finden Sie Antworten in unmittelbarer Nachbarschaft zur Bavaria: Egal, ob Sie Rat zu Asset Management, CREM, Facility Services, Risikomanagement, Prozessen, Outsourcing, Qualitätscontrolling, Dienstleistersteuerung. Kostensenkung, Sustainability oder ganz einfach excellence in real estate benötigen. – treffen Sie uns!

 

neue Erfolgsgeschichte „Beschaffung Facility Services für ZF Lenksysteme“ jetzt online

 

Die Projekte bei ZF Lenksysteme machen uns große Freude. Das AIS-Team möchte daher die Gelegenheit nutzen, um sich für das entgegengebrachte Vertrauen zu bedanken.
Die spannende ErfolgsgeschichteBeschaffung Facility Services“ für ZF Lenksysteme können Sie jetzt auf unsere Homepage nachlesen.
Wenn auch Sie Menschen kennen, für die diese Erfolgsgeschichte interessant sein könnte, bitten wir Sie diesen Beitrag an diese Menschen weiterzuleiten.

Übrigens, wir sind schon Facebook-Fan der Erfolgsgeschichte ZF Lenksysteme. Sie auch?

 

excellence in real estate: 8 Fragen an… Siemens AG, Real Estate Management Leases & Services

Kurzinterview

Anlass: xRE Intensivseminar Corporate Real Estate Management am 4. Mai 2012
Name: Herr Hansjoerg Weiss-Laforce, Real Estate Management Leases & Services, Siemens

1. Herr Weiss-Laforce, was ist für Sie Excellence in Real Estate?
Unter Excellence in Corporate Real Estate verstehe ich die Schaffung integraler und idealer Rahmenbedingungen für den Kunden, das Unternehmen und die Nutzerprozesse. Das alles zu einem adäquaten Preis.

2. Was hat sich im Bereich CREM in den letzten Jahren am stärksten verändert?
Ich denke, dass sich innerhalb Deutschlands Kosten aufgrund der Ressourcen, nicht wie in den vergangenen Jahren, weiter reduzieren lassen und sich CREM daher intensiver auf eine Anpassung und Standardisierung der Servicelevels fokussieren wird. Global lassen sich Strukturen und Kosten weiterhin vielfältig verbessern.

3. Wo sehen Sie aktuelle Herausforderungen um Corporate Real Estate Management?
Eine Herausforderung wird die Ausgestaltung und Festlegung von Servicelevels sein. Hier wird der Fokus nicht auf weiteren Einsparmöglichkeiten durch Leistungsreduktion liegen, sondern auf Verbesserung der Qualität, Serviceorientierung und Schaffung eines attraktiven Umfeldes auf Basis von Marktkonditionen.

4. was erwarten Sie in Zukunft von Ihren CREM- Dienstleistern?
Ich erwarte, dass vereinbarte Leistungen auch umgesetzt werden. Auf Seiten der Dienstleister sollte sich vermehrt eine unternehmerische Kultur widerspiegeln: beispielsweise proaktiv auf das CREM zugehen, interessante Vorschläge unterbreiten und unbürokratisch Projekte anstoßen.

5. Wird sich die Rolle des Corporate Real Estate Management verändern, wenn ja wie?
Das menschliche Herz bietet hier eine schöne Metapher. Die Reizleitung im Herz zeigt, dass selbst ein vorbildlicher Sinusrhythmus, der immer ganz exakt und ohne jede Anpassung verläuft, ein Zeichen für Krankheit ist. Fazit: Jeder Organismus, jede Struktur, jedes Organ muss sich anpassen und verändern, sonst folgt Krankheit und ggf.  auch Tod. Bei CREM muss Veränderung in Bezug und Effizienz und Optimierung laufend stattfinden.

6. Was begeistert Sie an Ihrer Arbeit?
Mich begeistert mein Tätigkeitsfeld sehr. Die Vielzahl an spannenden Aufgaben und CREM Themen sind jeden Tag eine Herausforderung. Da gleicht kein tag dem anderen.

7. Welche Projekte liegen Ihnen aktuell besonders am Herzen?
Mir liegen derzeit viele Themen am Herzen, die ich mit meiner eingeschränkten Zeit gar nicht alle bewerkstelligen kann. Ich konzentriere mich deshalb auf folgende Kernthemen: als Beispiel könnte ich „Internationale Standards für Real Estate Management und Services“, „Kennzahlen und Daten für Benchmarks und Analysen“ und „Optimierung von Strukturen und Prozessen“ nennen.

8. Verraten Sie uns Ihr Erfolgsrezept?
Mit Leidenschaft an die Themen herangehen, immer die Augen offen halten und zugleich ein Partner für vertrauensvolle Zusammenarbeit sein.

 

AIS-Zentrale– nicht neu: excellence in real estate für unsere Kunden, neu: Kunst an der Wand für Mitarbeiter und Besucher

Das Münchener AIS-Team genießt seit nunmehr 2 Monaten die neuen Büroräume auf der Theresienhöhe. Genießen heißt, die Kollegen arbeiten hart für unsere Kunden und ihren Erfolg. Für Momente der Muse und der Weitsicht sorgt der Blick aus dem Fenster auf Münchens städtebauliche Wahrzeichen. Für Oktoberfest-Fans kommt die Vorfreude dazu – der zügig voranschreitende Aufbau der Festzelte, Buden und Fahrgeschäfte zu unseren Füßen. Diesen können Sie übrigens live über die Wiesn-Webcam unseres Nachbarn, der mapolis AG, verfolgen (Link zur mapolis-Wiesn-Webcam).

Damit auch der Blick nach innen, sprich auf Wände herausfordert, inspiriert und gefällt, freuen wir uns über eine Leihgabe der GALERIE LICHTPUNKT – AMBACHER CONTEMPORARY und der artMbassy : zeitgenössische Kunst von Karen Lebergott.

Karen Lebergott - Bind

Karen Lebergott - Bind

Was verbindet AIS Management und die Kunst der 1960 in Chicago geborenen, in den USA lehrenden Kunstprofessorin? Sowohl AIS als auch Lebergott haben sich Schwierigkeit zum Thema gemacht. Die Ergebnisse sind jedoch erfreulicherweise unterschiedlich: Die Künstlerin drückt in ihren Werken Sachverhalte aus, „die sich Lösungen versperren, die von uns verlangen, nicht nur ihre Komplexität und Inkommensurabilität zu akzeptieren, sondern auch unser eingeschränktes Vermögen, sie zu verstehen oder zu beeinflussen.“ Bei AIS Management ist dies Gott sei Dank anders: Wir lösen Schwierigkeiten!

Ein weiteres verbindendes Element: Die Künstlerin beschäftigt sich mit Bebauungsmustern, speziell der Stadt Berlin, mit Schichtungen von Vergangenem und Gegenwärtigen – also im weitesten Sinne ebenfalls mit real estate, wenngleich im Ergebnis, hier wieder ein fundamentaler Unterschied zu AIS, nicht mit excellence. Die für das Berlin des frühen 21. Jahrhunderts typischen umfangreichen Baumaßnahmen erinnern an frühere, realisierte oder auch nur geträumte Umbauprojekte und tauchen in Lebergotts geschabten und lasierten Bildern als schemenhafte Formen wieder auf. Obwohl Berlins sprichwörtliches Grau (Anmerkung Tobias Wagner: Depressionsputz!) in Lebergotts Bildern keine Entsprechung findet, sind ihre Farben doch gedämpft. Obsolete, ja bedrohliche Stadtpläne, vielleicht ohne aktuelle Funktion, werden in Lebergotts Gemälden aufgenommen. Gemälde, die sich von Berlins U-Bahnnetz herleiten, kombinieren dessen spinnwebenartige Anmut mit Anspielungen auf das naturgemäß mäandernde Weichbild der Stadt an der Mündung von Spree und Havel. Andere Bilder beziehen sich auf Grundrisse nicht mehr vorhandener Gebäude. Umrisse antiker Grundmauern erinnern an Überreste eines nicht mehr nachvollziehbaren Modellbauprojektes. In anderen Bildern fügen sich Formen offensichtlicher zu Architekturplänen verschwundener Wohnviertel und Gebäude.

Karen Lebergott - Cast-off

Karen Lebergott - Cast-off

Sie sind herzlich eingeladen, uns auf der Theresienhöhe 26 zu besuchen. Für Rat in allen immobilienwirtschaftlichen Fragen und zum Staunen ob der Ausblicke!

 

excellence in real estate: 8 Fragen an… Knorr-Bremse GmbH

Anlass: xRE Intensivseminar Corporate Real Estate Management am 4. Mai 2012
Name: Herr Raphael Martin, Purchaising FM, Knorr-Bremse GmbH

1. Herr Martin, was ist für Sie excellence in real estate?
Excellence bedeutet „optimaler Zustand“. Zielkriterium und Ansporn sind, die höchste Form einer Leistungsqualität zu erreichen. Excellence kann man auf viele Lebensbereiche übertragen. Im konkreten Fall ist es der optimale Zustand bei Gebäudebewirtschaftung bis zu anderen Belangen der Immobilienwelt.

2. Was hat sich im Bereich CREM in den letzten Jahren am stärksten verändert?
Im CREM haben sich in den letzten 2 Jahren keine großen Veränderungen ergeben.

3. Wo sehen Sie aktuelle Herausforderungen im Corporate Real Estate Management?
Herausforderungen sehe ich darin, Kosteneinsparungen sowie einen optimalen Qualitätsstandard bei der Leistung zu erreichen, trotz einer großen Bandbreite an europaweiten Projekten und Kulturen und daraus resultierenden unterschiedlichen Anforderungen und Widerständen.

4. Was erwarten Sie in Zukunft von Ihren CREM-Dienstleistern?
Ich erwarte, dass Dienstleister ihre Arbeit im und am Gebäude optimal durchführen und in diesem Zuge Nachträge, die seltene, möglichst gar nicht vorkommende und gut begründete Ausnahme darstellen. Der Dienstleister sollte gemeinsam mit dem AG Vollkosten betrachten und berechnen können. Zudem erwarte ich mehr im Bereich Controlling. Leistungscontrolling sollte vom Dienstleister intensiver gelebt werden. Der Dienstleister sollte zudem bewiesen haben, größere Verantwortung übernehmen zu können. Im Zuge dessen sollten auch gewisse Dinge an den Dienstleister abgegeben werden können, im Sinne einer Übernahme größerer Verantwortung.

5. Wird sich die Rolle des Corporate Real Estate Managements verändern, wenn ja wie?
Meiner Ansicht nach wird sich die Rolle des CREM verändern. Es wird künftig, wie Dr. Wagner von AIS Management in seinem Vortrag erwähnte, eine zentrale, konzernweite und starke Rolle CREM geben, in welche wir peu à peu hineinwachsen werden. Dies hängt sicher auch vom Unternehmen ab. Die CREM Unterschiede von Unternehmen zu Unternehmen sind mitunter groß. Der Umfang der Herausforderung bemisst sich zudem am Kerngeschäft.

6. Was begeistert Sie an Ihrer Arbeit?
Abwechslung pur. Das hat auch mit dem Bereich Einkauf zu tun. Die Themen und Partner sind vielfältig, das ist spannend, aufregend und gleichzeitig herausfordernd.

7. Welche Projekte liegen Ihnen aktuell besonders am Herzen?
Unser Projekt Sicherheitsdienstleistungen: Organisation und Einkauf.

8. Verraten Sie uns Ihr Erfolgsrezept?
Ein Erfolgsrezept? Ich glaube nicht, dass es DAS Rezept gibt. Wie schon gesagt, dran bleiben, durchbeißen und nicht loslassen.

 

Wiesn vorm AIS-Büro: gute Aussichten

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CREM – Teil 3: Herausforderung Energie, Carbon Footprint, Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit – in aller Munde und tatsächlich hochrelevant

Die Suche in Google liefert zum Begriff Nachhaltigkeit rund 15 Mio. Treffer. Vor zehn Jahren waren es kaum 100.000. Zu Sustainability sind es heute gar 125 Mio. Nachhaltigkeit und Sustainability haben damit zwar dem Sex noch nicht den Rang abgelaufen (3,3 Mrd. Google-Treffer), sind aber zentrales gesellschaftliches, politisches und wirtschaftliches Thema. Mit Recht: Ressourcenknappheit, Klimaerwärmung und aktuell in Deutschland die Energiewende verlangen Antworten.

Triebfeder des Wandels: Geschäftschancen und Anspruch Stake Holder

Die Relevanz ist eher selten unternehmerisch-ethischem Anspruch, sondern vor allem Kostendruck und steigenden Erwartungen der Stake Holder geschuldet. Zeugnisse dieser Bedeutung: Produktinnovationen, Nachhaltigkeitsberichte, Sustainability als Thema auf Unternehmenspressekonferenzen und selbstredend bei Imagekampagnen und im Marketing der Firmen – von „BlueMotion“ (Volkswagen) bis hin zu „Bekenntnis zur Nachhaltigkeit“ (Leitgrundsatz HOCHTIEF).

Top-Management prescht vor

Ziele zu Nachhaltigkeit, Energie und Carbon Footprint gibt vornehmlich das Topmanagement vor, z.B. im Rampenlicht der Jahreshauptversammlung. Eher selten sind die Vorgaben das Ergebnis umfangreicher Analysen, wie und wo was konkret optimiert werden kann. Häufig sind es mehr oder minder präzise, pauschale Commitments. Das ist gut so. Geschäftsbereiche und Abteilungen stehen in der Folge in der Verpflichtung, Lösungen zur operativen Umsetzung zu identifizieren: Ein dekompositioneller Ansatz, kein Hoffen auf Graswurzelrevolution.

Fokus im CREM häufig zu eng!

Auch Immobilienwirtschaft und CREM sind gefordert, ihren Beitrag zu Unternehmenszielen in Sachen Nachhaltigkeit zu leisten: Gebäude sind für ein Fünftel des CO2-Ausstoßes verantwortlich. Die Siedlungs- und Verkehrsfläche beträgt ca. 15 % der Gesamtfläche Deutschlands.

Worauf liegt im CREM heute in der Regel das Augenmerk?

  • Energieeinkauf (Beschaffungsperspektive)
  • energetische Optimierung von Gebäudehülle und Anlagentechnik (ingenieurstechnisch geprägte Projekte)
  • Entscheidungen für zertifizierte Gebäude, zumeist bei Verwaltungsstandorten (Flächeninvestition)

Das greift viel zu kurz.

Breites Betätigungsfeld, zahlreiche Stellhebel

Was muss für nachhaltige Lösungen beim Thema Nachhaltigkeit eigentlich betrachtet werden?

  • vollständige Ketten – Einkauf, Speicherung, Transport, Verteilung, Verbrauch, Entsorgung
  • Zusammenspiel Infrastruktur und Nutzung – also wechselseitige Einflüsse Sekundärprozess und Kerngeschäft
  • Nachhaltigkeit als Mitarbeiterthema – Verhalten (z.B. Reisen) und Betreuung (z.B. Gesundheit und Ernährung am Arbeitsplatz)

Die Nachhaltigkeitsstellhebel im CREM sind also zahlreich und umfassen so unterschiedliche Initiativen wie CO2-Bilanzierung, Downsizing, Anlagenzustandsanalysen, Betriebszeitenoptimierung, Informationsmanagement. Idealerweise werden diese komplementär in einem CREM-Rahmenkonzept Nachhaltigkeit und dieses wiederum in einem unternehmerischen Gesamtkonzept verzahnt.

Startblöcke gerade erst verlassen, Marathonstrecke vor uns …

Wir können nur managen, was wir kennen. Hier wird es schwierig. Beispiel Energie: Differenzierte Verbräuche, Verbrauchsverläufe und Zusammenhänge sind keineswegs vollständig transparent. Häufig fehlt es schon an einfachen Zählvorrichtungen, noch viel mehr an IT-gestützten Kennzahlen-, Analyse- und Steuerungssystemen. Zudem ist Energiecontrolling in der betriebswirtschaftlichen Forschung und Lehre und der betrieblichen Kosten- und Leistungsrechnungen ein sehr junges Thema. ITO-Modelle, Energiekostenrechnung etc. bilden sich gerade erst heraus.

Auch organisatorisch sind Ideallösungen noch zu entwickeln und Erfahrungen zu machen, z.B.:

  • Ist Energieeinkauf wirklich eine CREM-Aufgabe oder sollte dieser zur Ausschöpfung aller Skaleneffekte nicht konzernübergreifend organisiert sein?
  • Wie können HR und CREM für Mitarbeiterinitiativen bestmöglich zusammenwirken?
  • Und ganz operativ – können Facility Manager das ihnen in vielen Outsourcing-Verträgen übertragene Energiemanagement tatsächlich stemmen? Was sind die richtigen Vergütungsstrukturen? Wie ist Leistungsqualität zu steuern?

Das Positive an dieser unbestreitbar großen, komplexen Herausforderung für CREM ist: CREM kann sich profilieren und auch noch bei einem Thema, das Top Management-Attention genießt und darüber hinaus ökonomisch, ökologisch und sozial sinnvoll ist. Wo hat man das schon?!

Bisherige Blogposts aus dieser Serie:

CREM – Teil 1: aus den Kinderschuhen

CREM – Teil 2: Herausforderung Reparaturen und Instandsetzungen

 
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