Real Estate: die Zukunft … sehen wir sie uns an!

EXPO REAL: dunkle Wolke Schuldenkrise

Am 4. Oktober beginnt in München zum 14. Mal die EXPO REAL – mit rund 40.000 Fachbesuchern, Repräsentanten, Referenten und über 1.600 Ausstellern aus fast 40 Ländern die größte B2B-Fachmesse für Gewerbeimmobilien und Investitionen in Europa. Developer, Asset Manager, Architekten, Immobiliendienstleister, Finanzinstitute und Vertreter von Wirtschaftsregionen und Städten diskutieren Geschäfte, wie immer Lagen, Lagen, Lagen, auch die aktuelle sowie Trends der Branche. In den Vordergrund gedrängelt haben sich die Schuldenkrise und ihre Auswirkungen: Die Feierlaune der sich immer auch gerne selbst feiernden Branche ist getrübt.

Gilt ebenso für die Immobilienbranche: Beschäftigung mit der Zukunft lohnenswert

Gemeint ist damit weniger der Blick auf die nächstes Jahr entstehende Bürofläche im Quartier x oder die geplante Gewerbeparkentwicklung am Standort y. Wirklich spannend sind die offensichtlichen bzw. noch im Verborgenen stattfindenden respektive noch notwendigen Revolutionen, die die in der Vergangenheit doch eher statische und immobile Branche in vielerlei Hinsicht umbrechen könnten. Betroffen sein werden die Immobilie selbst, aber auch Marktstrukturen, Akteure und Prozesse, dies in vielen Bereichen: Planung, Versorgung, Vermarktung usw.

Herausforderungen – manche schon im Scheinwerferlicht, manche noch im Schatten

Einzelnen, die Zukunft bestimmenden Themen wird bereits heute großer Stellenwert eingeräumt. So hat etwa Nachhaltigkeit in Expertendiskussionen, Foren, Presse und Eigenwerbung der Aussteller breiten Einzug gehalten. Der Hinweis sei erlaubt: Der Begriff fast an jeder Ecke, Substanz noch nicht überall. Andere Herausforderungen klopfen schon laut an die Tore, und es ist erstaunlich, wie manch durchaus renommierter Branchenakteur und Herr und Dame im feinen Zwirn hier auf Durchzug stellt bzw. mit Taubheit geschlagen zu sein scheint. So werden z.B. die virtuelle Welt mit weit über 1 Milliarde Menschen in Netzwerken, Social Media, Apps, mobil, Augmented Reality und die mit dem Web2.0 einhergehenden Potentiale und Risiken geflissentlich übersehen.

Real Estate: die Zukunft … sehen wir sie uns an!

Da die dem Vogel Strauß übrigens zu Unrecht zugeschriebene Taktik, den Kopf in den Sand zu stecken, evolutorisch erwiesenermaßen nur bedingt erfolgreich ist, empfiehlt sich die Auseinandersetzung mit besagten Herausforderungen. Jedenfalls jedem Akteur, der in den mit Revolutionen einhergehenden Umbrüchen Chancen in der an Wettbewerb nicht armen Real Estate-Branche nutzen und nicht sprichwörtlich den Kopf verlieren will. Ganz im Sinne von „Der König ist tot, es lebe der König“. Die neuen Könige werden nicht zwangsläufig die alten sein.

Fortsetzung folgt

Die wesentlichen Trends und Herausforderungen in den nächsten Tagen in Blogs unter Real Estate: die Zukunft … kurzfristig.

 

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