Studie „400 CRE-Führungskräfte planen Outsourcing“

Heute berichtete die Immobilienzeitung, dass 400 Führungskräfte ein Outsourcing ihrer CRE-Funktionen ganz oder teilweise innerhalb der nächsten drei Jahre planen. Eine Bewegung, die wir mit Spannung beobachten.

Quelle: http://www.immobilien-zeitung.de/1000002680/crem-verantwortliche-planen-outsourcing

Doch was ist bei einer Entscheidung für ein Outsourcing-Vorhaben zu beachten? Wo sind Stolpersteine?

Das A und O bei einem Outsourcing-Vorhaben ist das Projekt auf ordentliche Füße zu stellen: Nicht in jedem Fall muss ein geplantes Outsourcing das „Allheilmittel“ zur Professionalisierung und Kostensenkung in der CRE-Abteilung sein. Schon allein die Erkenntnis, dass in der Eigenorganisation ein kompetentes Team zum Steuern von Fremdleistung notwendig ist, bewegt in den letzten Monaten immer mehr Unternehmen zum Know-how-Aufbau von Steuerungsfunktionen und damit verbunden zu einem Teil-Insourcing. Ein Gegentrend der zur Professionalisierung auf Auftraggeberseite und somit zur Schnittstellenverschiebung beiträgt.

Wenn Sie also konkret über ein Outsourcing nachdenken, ist eine ordentliche Ist-Analyse der eingekauften Fremdleistung als auch der Organisation und Prozesse in Eigenleistung mit Bewertung, Potentialschätzung und Untersuchung der Handlungsmöglichkeiten unerlässlich. Ihnen zuliebe sollte Ihre Argumentation für ein Outsourcing jedwelcher Fragen von Geschäftsführung, Arbeitnehmervertretung, Betriebsrat und oftmals sogar der Presse standhalten können.

Der Zielkonflikt Konzernperspektive (Optimierung, Kostensenkung und Transparenz) gegen Mitarbeiterperspektive (Arbeitsplatzsicherung, Vergütungssicherung, Vermeidung Outsourcing, Macht, Status sowie Belastungsreduktion) zeigt hier sein volles Bild. Bekanntermaßen sieht man nur die Spitze des „Beziehungseisbergs“.

 

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